
Was kam zu erst?
Die Impotenz oder die Nikotinsucht?
Rauchen kann die Potenz stören - eine bekannte Tatsache. Nun stellten finnische Wissenschaftler fest, dass Männer mit Impotenz eher zur Zigarette greifen als Geschlechtsgenossen ohne Potenzprobleme.
Dabei kam heraus, dass Männer mit Impotenz im Verlauf von fünf Jahren häufiger anfingen zu rauchen als Männer ohne Potenzprobleme. Die Forscher vermuten, dass impotente Männer mit dem Griff zur Zigarette von ihren Problemen ablenken wollen. Weitere Untersuchungen sind allerdings nötig, um diesen Zusammenhang zu beweisen.
Erektionsstörungen sind ein weltweites Problem, mehr als 190 Millionen Männer sind davon betroffen. In 80 bis 90 Prozent der Fälle sind die körperlichen Auslöser bekannt. Allerdings ist der Einfluss des Gemüts nicht von der Hand zu weisen: Psychische Belastungen können Potenzprobleme verstärken oder gar auslösen.
Zur Behandlung von Potenzproblemen haben sich so genannte PDE-5-Hemmer bewährt. Die Wirksamkeit dieser Medikamente konnte in verschiedenen Studien belegt werden. Ungefähr 80 Prozent der Männer, die PDE-5-Hemmer einnehmen, berichten über eine hinreichende Erektion, so dass der Geschlechtsverkehr befriedigend verläuft.






